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Heimatmuseum Davos
Heimatmuseum Davos
Museumstrasse 1
7260 Davos Dorf

081 416 26 66


Öffnungszeiten:
Mi, Fr, So
jeweils um 15:00 - 17:00
(Saison bedingt)

Eintritt:
Erwachsene: CHF 5.-
Kinder: CHF 2.-
© Stefan Jäger, Davos
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Öffnungszeiten Heimatmuseum:

 

 

Bis und mit 15. Oktober 2010 jeweils Mittwoch, Freitag, Sonntag von 15.00 bis 17.00 Uhr.

 

Dauerausstellung zu Kultur und Geschichten.

Sonderausstellung über Ziegen.

 

Extraöffnungen für Gruppen und Schulungen auf Anfrage:

Telefon 081 416 24 51 oder 081 416 17 82

 

 

 

 

 

 

 

 

Brot backen ist keine Hexerei

 

Es ist ein wirklicher Genuss, in sein eigenes kreiertes Brot zu beissen! Brot backen ist nämlich keine Hexerei. Fixfertige Backmischungen gibt es zwar zu hauf in den Läden zu kaufen. Aus dem riesigen Angebot an Mehlen, Schrot und Körnern aber eine eigene Kreation zusammen zu stellen macht wirklich Spass, ist zudem gesund und wird in der Familie, bei Einladungen oder als Mitbringsel zu Parties stets freudig und anerkennend gewürdigt. Unzählige Varianten und Kombinationen sind möglich. Versuchen sie es doch einmal!

 

Und nebenbei: Ein Eigenbrötler ist einer, der sein eigenes Brötchen bäckt. Gerne empfehlen wir unseren Lesern nachstehendes Rezept als Beispiel eines küstigen bekömmlichen Vollkornbrotes, zu dem unser steingemahlenes Gran Alpin Weizenmehl - von unserer alten Walsermühle aus dem 16. Jh. gemahlen - verwendet wird.

 

REZEPT für Mühlebrot

 

Vorteig:

21 g Backhefe (½ Block)

3 – 4 Esslöffel lauwarmes Wasser (unter 36 Grad)

1 – 3 Esslöffel Ruch- oder Weissmehl

Teig:

350 g Weizen-Vollkornmehl Gran Alpin

150 g Ruch- oder Weissmehl

1 Esslöffel Salz

3,5 dl lauwarmes Wasser (unter 36 Grad)

 

Für den Vorteig die Hefe während ca. 5 Minuten im Wasser auflösen. Das Mehl dazu rühren und ca. 1 Stunde stehen lassen, bis der Vorteig kleine Blasen bildet.

Für den Teig die beiden Mehlsorten mit dem Salz mischen. Eine Mulde anbringen und den Vorteig hineingeben. Vom Rand her das Mehl mit dem Vorteig mischen. Das Wasser beifügen, vermischen und auf bemehlter Arbeitsfläche kneten und schlagen, bis der Teig geschmeidig ist (oder mit der Maschine (Knethaken) ca. 1 Minute kneten, dann von Hand einige Male im Strang kneten).

Die Teigkugel wieder in die Schüssel geben, diese mit einem feuchten Tuch bedecken und den Teig bei Zimmertemperatur (kann 2 – 5 Stunden dauern) oder im Kühlschrank über Nacht um das Doppelte aufgehen lassen.

Blech mit Backpapier belegen. Den Teig 30 – 60 Sekunden mit dem Handballen leicht kneten. Einen Laib formen und auf das Blech geben. Weitere 30 – 45 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 230 Grad vorheizen. Beim Brotlaib einige ca. 1 cm tiefe Schnitte anbringen. Ein ofenfestes Gefäss mit Wasser auf das Blech stellen (Dampf beschleunigt das Aufgehen des Brotes). In der Mitte in den Ofen schieben und 35 Minuten backen.

Das Wassergefäss herausnehmen und das Brot bei leicht geöffneter Ofentür weitere 5 Minuten backen, damit es schön knusprig wird. Das Brot ist durchgebacken, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite hohl tönt.

 

Verwöhnen Sie sich mit bekömmlichem Vollkornbrot aus bündnerischem Gran Alpin Weizen in Bioqualität. Das schonungsvolle Mahlen auf der alten Steinmüphle ergibt ein vollwertiges, naturbelassenes, gesundes Mehl.
Tipp: Unser Mehl eignet sich auch gut für Omeletten. Dazu das Vollkornmehl zur Hälfte mit Weissmehl mischen.

 

Gran Alpin Weizenmehl sowie Maismehl (Bramata) kann in unserem Heimatmuseum schriftlich bestellt werden:

 
500 g Gran Alpin Weizenmehl zu Fr. 3.-
500 g Maismehl zu Fr. 6.-
500 g Bramata (grobe Polenta) zu Fr. 6.-
plus Versandkosten
 
Adresse:
Heimatmuseum Davos
Museumstrasse 1
7260 Davos Dorf
Tel: 081 416 26 66

 

GRAN ALPIN WEIZEN
Gran Alpin Weizen wird erst seit kurzem im Bündnerland angebaut. Die Ähren reifen in Höhenlagen mit viel Sonne bis September aus. Das ganze Korn wird zwischen den Steinen in zwei bis drei Mahlgängen schonend gemahlen. Danach wird die Grüsche wieder zum Mehl gegeben. Das so erhaltene Vollkornmehl enthält noch immer alle Vitamine und Ballaststoffe, was dem Mehl seinen besoneren Wert verleiht.

 

Beachten Sie bitte unseren Hinweis für die Mühletage und den Link zu den Bildern

   
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