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Flugzeuge in Davos

Und wieder kommt der Davoser See ins Blickfeld. Wie in der Davoser Revue, 98. Jahrgang, Heft Nr. 1, Frühling 2021, mit dem Thema «Fliegen» nachzulesen ist, wurde der zugefrorene See ab 1912 bis in die 1920er Jahre als Start- und Landebahn genutzt. Der erste Pionier unter den Fliegern war René Grandjean, sogar mit einem provisorischen Hangar am Höhwaldufer 1912.

In diesen Jahren wurde der Davoser See noch nicht für die Stromgewinnung im Winter sukzessive abgesenkt, sondern hatte eine durchgehende Eisdecke und bot sich somit als Start- und Landebahn an. Der Druckstollen zum Kraftwerk Klosters für die Stromerzeugung wurde im Jahr 1922 in Betrieb genommen.

Mehrere Glasplattennegative, unterschiedlicher Qualität, wo weder der oder die Fotografen, noch der Entstehungszeitraum bekannt ist, zeigen ein munteres Flugtreiben auf und über dem See, sowie einen grossen Menschenauflauf um die stehenden Flugzeuge. (Reprofotografien Stefan Lahner 2025)

 

Ein weiteres aufgefundenes Motiv auf Glasplattennegativen ist die «Bruchlandung» von Walter Mittelholzer am 5. Oktober 1928 in Davos. Er rast mit seiner Maschine in das Haus Stuppan, Mattastrasse 11.

Der Fotografen kennen wir wieder nicht. (Reprofotografie Stefan Lahner 2025).

Weitere Fotos und ein Bericht zu diesem Ereignis sind ebenfalls in dem bereits genannten Heft der Davoser Revue mit Thema Fliegen zu finden.

 

Besagter Walter Mittelholzer ist viel über der Schweiz herumgeflogen und hat dabei viele Luftaufnahmen gemacht. Im Bildarchiv der ETH Zürich konnten wir mehrere Luftaufnahmen zu Davos aus den Jahren 1923 – 1934 finden. Alle Aufnahmen stammen von Walter Mittelholzer.

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